Handball Herren 2: SG Salzburg - TSV Allach 09 34:25

Allacher "Zwoate" auch in Österreich erfolgreich!

Am dritten Spieltag ging es für die „Zwoate“ zum ersten Auswärtsspiel der Saison zur SG SHV/UHC Salzburg. Der Gastgeber war mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet – zwei Punkte waren das fest erklärte Ziel. Um dies zu erreichen hieß es einige Stolperfallen zu vermeiden:

• Die Fahrt nach Salzburg ist – für BOL Verhältnisse – außergewöhnlich lang und durch Probleme mit dem Zug traf man erst knapp eine Stunde vor Spielbeginn am Spielort ein.

• Durch Verletzungen, Erkrankungen und einigen Spielern, die in den Kader der ersten Mannschaft aufgerückt waren, standen nur noch neun Feldspieler zur Verfügung.

• In der Halle in Salzburg herrscht komplettes Harzverbot. Um sich darauf einzustellen wurde, wie schon im gesamten Saisonverlauf, in der vorhergehenden Woche auch ohne Harz trainiert, was leider zu einem deutlichen Verlust der Spielqualität führt.

Trotz schwieriger Anreise, dezimierten Kader und ungeliebten Ballverhältnissen startete die „Zwoate“ stark ins Spiel. In der Abwehr wurde Beton angerührt und vorne bezwang Sebastian Schenk die Salzburger Abwehr mit einem persönlichen 3:0 Lauf im Alleingang. Der Salzburger Trainer war nach acht Minuten – bei einem Stand von 1:6 – gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu zu formieren. Die Auszeit zeigte Wirkung und Salzburg verkürzte in der 20. Minute auf zwei Tore. In dieser Phase wurde die Allacher Abwehr einige Male durch das sehr langsame Spiel der Gastgeber eingeschläfert und überrumpelt. Ab diesem Zeitpunkt bekam die „Zwoate“ den Angriff der Salzburger wieder besser unter Kontrolle und beendete die erste Halbzeit mit einem 9:1 Lauf. Mit einem komfortablen Spielstand von 18:9 ging es in die Halbzeitpause.

Die Zweite Halbzeit spiegelte die mittlere Phase der ersten Hälfte wider. Salzburg verschleppte das Spiel und zum Ärger des Trainergespanns Prillwitz/ Karaca ließ die Allacher Abwehr die Energie – die den Lauf zum Ende der ersten Halbzeit antrieb – vermissen. Die Abwehr der Gastgeber fand weiterhin keine Antworten auf den Allacher Rückraum und das Zusammenspiel mit dem starken Kreisläufer Poschenrieder und so konnte Salzburg den Vorsprung nie auf weniger als sieben Tore verkürzen.

Nach einer Torreichen zweiten Halbzeit endete das Spiel 34:25 und die „Zwoate“ hatte auf der langen Rückfahrt genügend Zeit die alleinige Tabellenführung ausgiebig zu feiern.

Im nächsten Spiel erwartet die „Zwoate“ die Gäste aus Blumenau, die mit einem Unentschieden gegen Vaterstetten am dritten Spieltag ihren ersten Punkt sammeln konnten.

Es spielten: Reindl, Rößle (beide Tor); Thomas (2 Tore), Poschenrieder (7), Schenk (7), Lehmann (4), Feulner (2), Bayerl, Heuberger (6), Maczan (3), Lippert (3)