Bald geht es endlich wieder los in der Landesliga!

Zum Stand der Vorbereitung auf die Saison bei den Allacher Herren

 

Eine Vorbereitung, die in diesem Jahr komplett anders ausgefallen ist, als das, was wir alle kannten, geht langsam dem Ende entgegen und aus heutiger Sicht ist es ein gutes Ende, denn die Saison wird wohl starten können!!!

 

Die Trainer der ersten Herrenmannschaft waren in den letzten Wochen und Monaten stets gezwungen neue Trainingskonzepte zu entwickeln und sich immer wieder auf die neuen Situationen (kreativ) einzustellen. Das Nutzen der Lockdown-Phase zum individuellen „Hometraining“ nach Anleitung durch Fitnesscoach David Holzer war der erste Schritt in diesem Prozess. Nahezu jedes Training wurde mit einem kleinen Wettkampf bestückt, die Ergebnisse wurden dann im mannschaftsinternen Gruppenchat ausführlich kommentiert und diskutiert. Ziel dabei, möglichst fit zu bleiben oder zu werden, um einen guten Übergang zum Kleingruppentraining zu finden.

 

Diese zweite Stufe des kontaktlosen, aber immerhin schon gemeinsamen Aktivseins, wurde dann auch von allen bereits als Erleichterung und Bereicherung empfunden. Schwerpunkt lag dabei zunächst wiederum auf Athletik, aber durch das Trainieren in stabilen Gruppen hatte man auch schon die (Weiter-) Entwicklung des mannschaftlichen Zusammenhalts im Blick. Hierbei galt es vor allem auch die Neuen, Zugänge von anderen Vereinen und „Nachrücker“ der Allacher A-Jugend bestmöglich zu integrieren. Die Spieler sollten sich im kleinen Kreis gegenseitig motivieren und zu neuen Bestleistungen anstacheln. Die Trainer nutzen diese Zeit für viele Gespräche, sie besuchten immer wieder die Gruppen während ihrer Trainings an den verschiedenen Trainingsstätten in und um Allach, holten Feedback zum Training und zu den Zielen der Saison ein, verbesserten das Konzept und ihre interne Zusammenarbeit im Trainerstab.

 

Große Freude dann, als von Seiten der Stadt München die Trainingsstätten wieder freigegeben wurden. Wenn auch unter ungewohnten und zum Teil erschwerten Bedingungen, so konnte man zumindest stundenweise endlich wieder in die Halle. Sehr ungewohnt hierbei vor allem auch, dass die Trainings nur kontaktlos abliefen, somit auch hier eine besondere Herausforderung für die Trainer ein angemessenes Programm zu gestalten. Noch größere Freude und Erleichterung dann wiederum einige Zeit später, als „grünes Licht“ für die Wiederaufnahme des normalen Trainingsbetriebs gegeben wurde. Endlich konnte man wieder das tun, worauf alle richtig „hungrig“ waren: Handballspielen!

 

Die Trainer kombinierten fortan Fitnesstraining mit einfachen Grundbewegungen um für die sich anschließende taktische Phase gut vorbereitet zu sein. Gleichzeitig führten sie weiter regelmäßige Feedbackgespräche mit den Spielern, um die Mannschaft noch besser kennen zu lernen.


Jetzt, einige Wochen vor dem geplanten Saisonstart, konstatieren die Trainer: „Alles in Allem stehen wir zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut da. Die Fitness und Physis des Teams ist sehr gut. Wir konnten in unseren ersten Testspielen (zweimal gegen Bayernligsten, einmal gegen einen Ligakonkurrenten) durchaus spielerisch überzeugen und beweisen, dass unsere spielerischen Konzepte funktionieren. Allerdings wurden auch unsere Baustellen sichtbar und wir werden bis zum Saisonstart weiter an ihnen arbeiten.“

 

Doch nicht nur das spielerische Vermögen ihrer Mannschaft schätzen die Trainer sehr positiv ein, sondern das Team scheint auch menschlich weiter gewachsen zu sein. Es gebe viel Spaß im Training und neben dem Spielfeld. „Die Mannschaft ist auf dem besten Weg eine geschlossene Einheit zu werden“, kann Trainer Bärli Prillwitz mit Fug und Recht behaupten.

 

Hatte man die ersten Phasen des Wiedereinstiegs zunächst mit einem sehr großen Kader begonnen, so mussten die Trainer kürzlich allerdings schon einigen Spielern mitteilen, dass es momentan zunächst erst einmal nicht für die Erste reicht. Diese Momente gehören definitiv nicht zu den schönsten eines Trainers, auch wenn dies doch eigentlich eine luxuriöse Situation darstellt, zumal sich das Mannschaftsgefüge in der Allacher Zwoaten ebenso positiv zeigt wie in der Ersten.

 

Leider gibt es aber auch bereits vor Saisonbeginn schon einen ersten Langzeitverletzten zu beklagen: Heiko Seel-Mayer hat sich das Kreuzband gerissen und wird uns zumindest in der Hinrunde somit nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihm eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr zum momentanen Leistungsstand!